Kloster Stavronikita Berg Athos

Das Kloster Stavronikita ist sowohl vom Kloster Pantokrator als auch vom Kloster Iviron mit dem Boot, und dem Auto oder zu Fuß von Karies aus zu erreichen. Wie auch die übrigen Klöster des Athos, ist auch das Kloster Stavronikita von Gärten mit riesigen Nußbäumen umgeben.

Das Kloster wurde wahrscheinlich im 10.Jahrhundert gegründet. Im 11. Jahrhundert diente der große Turm den Einwohnern von Karies als Wachturm. Viele und unteschiedliche Überlieferungen berichten von der Klostergründung. Eine beruft sich darauf, daß am gleichen Ort das Kloster der Chariton lag, während eine andere berichtet, daß in der Nähe die Zellen der Mönche Stavros und Nikitas waren, daher auch der Name Stavronikita. Im Jahre 1533 wurde es als Zelle vom Kloster Philotheou an den Abt Grigorios für 4.000 Silberstücke verkauft. Der neue Abt und wenig später auch der Patriarch Jeremias (1531-1545) sorgten dafür, daß das Kloster neu erbaut wurde. Man weihte es dem hl. Nikolaos und es wurde direkt dem Patriarchat unterstellt. In den Jahren 1607 und 1879 wurde das Kloster durch Brände teilweise zerstört, aber von den Mönchen des Klosters und anderer Athosklöster wieder aufgebaut. Hohe Schulden machten es den Mönchen bis 1960 unmöglich die Gebäude zu erhalten, geschweige denn zu erweitern. Nach 1960 wurden mit Hilfe der Mönche die Schulden abgetragen. Im Jahre 1968 wandelte man es in ein Kloster mit Gemeinschaftsleben um.

Die Hauptkirche ist dem hl. Nikolaos geweiht und mit wunderbaren Fresken aus dem Jahre 1546 geziert. Die Fresken sind von dem berühmten Kreter Ikonenmaler Theofanis und seinem Sohn Simeon im Stil der Kretischen Schule gemalt.

In der Bibliothek sind 58 Manuskripte, pergamentene Codexe des 11. Bis 14.Jahrhunderts, 2 auf Seide und 109 auf Papier geschriebene Handschriften (14-19. Jahrh.), 3 Pergamentrollen und mehrere Tausend Druckwerke. Unter den noch eraltenen Fresken des Refektoriums st auch das bekannte Fresko mit der Abendmahlsszene.

Zwischen den vielen Schätzen des Klosters sind viele tragbare Ikonen, Kreuze, Brustkreuze, Reliquien, Meßgeschirr und eine Mosaikikone des hl. Nikolaos Stridas (=Auster) aus dem 14. Jahrhundert. Die Überlieferung berihtet, daß die Ikone von Fischern in der Nähe des Klosters vom Meeresgrund geborgen und den Mönchen übergeben wurde. Eine Auster (= stridi gr.) lag auf dem Kopf des Heiligen und daher der Name der Ikone hl. Nikolaos Stridas.

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