Kloster Agiou Pavlou Berg Athos

Zwischen zwei Gebirgsbächen und 20 min. vom Meer entfernt liegt, zwischen der Nea Skiti und dem Kloster Dionysiou, die Klostergemeinschaft Agiou Pavlou. Das 140m. ü.M liegende Kloster wurde, wie die Überlieferung berichtet, im 8.Jahrhundert gegründet. Beweise seines Bestehens gibt es seit dem 10. Jahrhundert, als Paulus Xiropotamitis Abt des Klosters war. Er war mit dem Vorsteher des Athos zu Kaiser Johannes Tsimiski gesandt worden, um Athanasios Athonitis anzuzeigen, der Erneuerung auf dem Heiligen Berg eingeführt hatte. Eine andere Überlieferung berichtet, daß am gleichen Ort voher vom Einsiedler Stefanos 337 ein Kloster zu Ehren von Mariä Opferung erbaut worden war. In der Goldbulle von Michael Paleologos aus dem Jahre 1257 wird nicht nur das Kloster, sondern auch seine Grenzen, erwähnt. In der 3. Klosterordnung des Athos steht es an 8. Stelle. Im 14. Jahrhundert wurde es wahrscheinlich 1309 von den Katalanen zerstört. Dann wurde es Zelle und von seinem vorstehenden Kloster Xiropotamou 1360 an die serbischen Mönche Gerasimus und Antonius verkauft. Wohltäter und Erneuerer des Klosters waren später die Serben und Moldauvlachai Fürsten.

Besonders hervor taten sich Georgios Vrankowin, der die alte Hauptkirche erneuerte und seine Tochter Maro, Ehegattin des Sultan Murat II. und Mutter der Porthitos, die dem Kloster einen Teil der Gaben der hl. Drei Könige schenkte. Im Jahre 1817 erbauten die Mönche die zerstörte Hauptkirche, die von Lyritis aus Thinos mit Marmor aus Tainos, der Penteli und dem Athos ausgeschmückt wurde.

In der Bibliothek sind 492 Manuskripte, 13.000 Druckwerke, viele Gold- und Bleibullen, Urkunden Briefe der Patriarchen. Außerdem werden noch viele slawische und türkische Akten und Briefe verwahrt. Unter den vielen Schätzen des Klosters sind auch ein Stück des heiligen Holzes, ein Teil der Geschenke der hl. Drei Könige, geschichtlich und kunstlerisch wertvolle Ikonen, wunderbare, mit Emaille, Gold und Silber geschmückte Evangelarien, Brustkreuze, Kreuze, und eine tragbare Glasmalerei, die das „kleine Gebet“ darstellt (13. Jahrh).

Heute leben im Kloster 45 Mönche und 80 Zugehörige. Zum Kloster gehören 10 Kapellen, darunter die des hl. Georgs mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert. Das Kloster hat die strengste Klostergemeinschaft des Athos.

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