Kloster Zografou Berg Athos

Im dichten Wald versteckt, 1 Std. vom Meer entfernt und in der Nähe einer Schlucht, liegt 150m ü.M. das bulgarische Kloster Zografou. Zur Regierungszeit Leontos Sofou, im 9. Jahrhundert, soll das Kloster von den Brüdern Moses, Aaron und Johannes aus Ochrid erbaut worden sein und wurde damals Kloster Agiou Georgiou Zografou genannt. In der 3.Klosterordnung des Athos steht es an 10. Stelle. Es scheint, daß im 13. Jahrhundert bulgarische Mönche im Kloster lebten und es darum auch Bulgarisches Kloster genannt wurde. In der gleichen Periode wurde es von Michael VIII. Paleologos finanziell unterstützt. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde das Kloster von den Katalanen niedergebrannt und viele Mönche gemartert. Während der Regierungszeit der Venezianer widerstanden die Mönche der Fremdeherrschaft. Aus Wut darüber schlossen die Venezianer 26 Mönche in den Turm ein und brannten ihn nieder. An gleicher Stelle erbauten die Mönche 1873 zur Erinnerung, an die hier im Glauben standhaft gestorbener Mönche, ein Ehrengrabmal. Die Paleologen Andronikos II., III., und Johannes sowie die Fürsten von Serbien und der Moldauvlachai unterstützten das Kloster finanziell. Nachdem es eine Zeit lang leer gestanden war, wurde das Kloster im Jahre 1502 vom Fürsten der Moldau-Vlachai Stefan VI. dem Guten renoviert. Im Jahre 1716 wurde der Ostflügel wieder hergestellt und von 1862 bis 1896 wurden der Nrd- und Ostflügel angebaut. Früher lebten im Kloster serbische, bulgarische und griechische Mönche. Deshalb werden die Messen in griechescher und bulgarischer Sprache gesungen. Seit 1845 überwiegten im Kloster die bulgarischen Mönche.

Die neue Hauptkirche wurde 1801 erbaut und 1817 mit Fresken ausgemalt. Tempel und Altar sind wunderbare Holzschnitzarbeiten. Zum Kloster gehören 14 Kapellen, von denen 3 mit Fresken verziert sind. In der Bibliothek, die im Turm untergebracht ist, sind 550 handgeschriebene Codexe, von denen 162 im griechischer und 388 in slawischer Sprache verfaßt sind. Außerdem werden noch 16.500 Druckwerke verwahrt. Unter den Klosterschätzen sind Reliquien, Meßgewänder und Meßgeräte, wundertätige Ikonen und historische Urkunden.

Ende des 18. Jahrhunderts lebte im Kloster der Mönch Paisios, der Verfasser der Geschichte des bulgarischen Volkes. In der Umgebung des Klosters ist auch noch die Hütte erhalten, in der der Einsiedler Kosmas Aitolos lebte.

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