Kloster Megistis Lavras Berg Athos

Auf der Südostseite des Athos, an der die schroffen Felsen sanft ins Meer auslaufen, gründete Hügeln Athanasios Athonitis das große Kloster Megistis Lavras. Kaiser Nikiforos Fokas finanzierte das Werk großzüzig, damit sein Freund Athanasios in der Lage war dort Asketen unterzubringen. Auf königlichen Befehl hin wurden dem Kloster regelmäßige Einnahmen gesichert, sowohl von der Insel Limnos, als auch vom Kloster Peristeron in Thessaloniki, das dem Kloster Lavras angeschlossen wurde. Wo einstmals die blühende Stadt der Pelasgier Akrothooi lag, auf einem Felsplateau, ungefähr 160m ü.M, wurde das berühmte Kloster erbaut.

Die Hauptkirche ist ein Gebäude des 10. Jahrhunderts in Form eines zusammengesetzten, viersäuligen Bauwerks mit Nischen, Vorhalle und sseitlichen Kapellen. Sie ist mit einzigartigen Fresken geschmückt, die vom berühmten Theofanis aus kreta im 14. Jahrhundert gemalt wurden. In einer der Kapellen, die den Vierzig Heiligen geweiht ist, ist das Grab von Athanasios dem Großen, dessen Gedenken am 5.Juli in aller Pracht gefeiert wird. In einem besonderen Schrein liegt der Leichmann des Heiligen und über ihm brennen 7 Öllämpchen. In der gleichen Kapelle werden noch zwei seltene Ikonen verwahrt, von denen die eine Christus und die andere die Gottesmutter Oikonomissa darstellen.

Außer der Hauptkirche hat das Kloster noch weitere 37 kleine Kirchen. In den kleinen Kirche des hl. Athanasios wird der eiserne Stab verwahrt , mit dem der Heilige kreuzweise in den Felsen stieß und aus dem dann eine Quelle spurdelte, sowie ein 4kg schweres Kreuz, das der Heilige zu Übung auf der Brust trug, während er die vielstündigen Messen las. Eine weitere bedeutende Kapelle ist die der Koukouseli, in der im 12. Jahrhundert am Vorsänger des Schlosses, Johannes Koukouselis, ein Wunder geschah.

Westlich des Eingangs der Hauptkirche liegt das Refektorium mit seinen prächtigen Fresken. Sie sind in drei Zonen unterteilt, deren erste die 24 Einheiten des „Akathistos Hymnos“ darstellen. In der mittleren Zone sind Szenen aus dem Leben und Martyrium der Heiligen und in der unteren Zone Heilige, Mönche und Asketen, die von den Athosmönchen verehrt werden. Weiterhin sind die Wurzel Jesse, Weise, Sokrates, Thales, Aristoteles, Solon, Filon, Galinos, Klenathus und andere dargestellt. Charakteristisch für die Fresken ist der kaum sichtbare Untergrund und die helle Farbgebung.

Hinter der Hauptkirche liegt die Schatzkammer und due reichhaltige Bibliothek. Weisheit und Erinnerungen von Jahrhunderten werden dort verwahrt. Unermeßliche Reichtümer sind von frommen Kaisern, Patriarchen, Fürsten und einfachen, anonymen Gläubigen hierher gebracht worden, um die kommenden Jahrhunderte zu erleuchtern. In der Sakristei werden anderem der 6kg schwere, mit Edelsteinen und bunten Rosen bestickte Beutel und die Krone des Kaisers Fokas, sowie ein Evangeliar, das mit Edelsteinen verziert ist, tragbare Mosaikikonen, Köcher mit vergifteten Pfeilen aus der Antike, ein Stück vom Heiligen Kreuz, Evangeliare, Reliquien, Waffen von 1821, Brustkreuze, Kelche, holzgeschnitzte Ikonen, Meßgeräte und- Gewänder aufbewahrt.

In der Bibliothek sind 2.200 Codexe, von denen 470 auf Prgament geschrieben sind (10-14. Jahrh.), 50 Membrarollen und 10.000 Druckwerke.

Weiterhin gibt es noch 3 Patriarchengräber und hunderte von wertvollen tragbaren Ikonen, die in einer besonderen Kapelle verwahrt werden.

Heute hat das Kloster kein Gemeinschaftsleben. Zwischen Hauptkirche und refektorium ist die „fiali“ (=Flasche) in der jeden Monastersten Wasser geweiht wird.

Zum Kloster Megistis Lavras gehören die Skiten Agia Anna, Kavsokalivia, Timios Prodromos (rumänisch) und Mikri Anna, Karoulia, Katounakia, Agios Vasilios und Provata.

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