Kloster Dionysiou Berg Athos

Auf einem steilen und gigantischen Felsen 80m ü.M ist das Kloster Dionysiou erbaut. Westlich von ihm fließ der Bergbach Aeropotamos. Die Zellen der Mönche liegen auf der Meereseite und sind von Balkonen umgeben. In der Mitte des kleinen Hofes liegt die Hauptkirche. Sie ist Johannes dem täufer geweiht, dessen Namensfest am 29. August gefeiert wird.

Ein riesiger Turm, der als Wachturm diente und von vielen Gebäuden umgeben ist, bildet den Klosterblock. Im Ostflügel ist das Archondariki (Gästehaus) und im Südflügel die Zellen der Mönche. Von Außen sieht das Kloster wie eine Festung aus. Von der Südseite sieht man die Werft, die aus einer schwankenden, hölzernen Kollonade besteht, die von den steilen Gipfel der vielen Felsen gekrönt wird. Südlich und in der Nähe des Friedeshofes ist das Grab des hl. Nifonas, Patriarch von Konstaninopel, während auf der Westseite wilde Schluchten vom ständigen Rauschen des Nordwindes erfüllt sind.

Das Kloster wurde 1389 vom Mönch Dionysios, der aus Koriso Kastoria samte, erbaut. Der Bruder des Dionysios war Abt des Klosters Philotheou und wurde Erzbischof von Trapezunt.

Kaiser Alexios III. Komninos schätzte ihn sehr. Als das Kloster niederbrannte, zog Dionysios nach Trapezunt und besuchte seinen Bruder. Der Kaiser gab ihm viele Reichtürmer für das Kloster Dionysiou und sicherte ihm gleichzeitig eine jährliche Unterstützungssumme zu. Als Gegenleistung wünscht er, daß das Kloster Megalos Komninos genannt wurde. Aber auch die Paleologen zeigten ihr Interesse am Kloster, ebenso die Vlachaifürsten Radoulos und Neagos Basarabas. Neagos erbaute den Turm und die Wasserleitung. Im Jahre 1533 brannte das Kloster abermals nieder und wurde vom Moldauvlachai Fürsten Petros zsammen mit der Hauptkirche wieder erbaut. Die Kirche ist ein Bau des Jahres 1547 und hat wunderbare Fresken des kretischen Ikonenmalers Tziortzis. In der 3. Klosterordning des Athos steht das Kloster an 19. Stelle zwischen den damals 25 bestehenden Klöstern. Als im Jahre 1574 das Kloster Xiropotamou niederbrannte, trat das Kloster Dionysiou an seine Stelle und ist sei der Zeit am 5. Platz.

Das Refektorium liegt südwestlich der Hauptkirche und wurde 1603 von den Ikonenmalern Merkurios und Daniel mit Fresken versehen.

In der Bibliothek sind 126 handgeschriebene, pergamenterne Codexe, 11 Seidenschriften, 661 aus Papier geschriebene Codexe, 30 Rollen und 5.500 Druckwerke. Einige der Manuskripte haben wunderschöne Miniaturen. Zwischen den vielen Schätzen, die im Kloster verwahrt werden, sind u.a Evangeliaren, Kreuze und Brustkreuze, bestickte Meßgewänder, wunderbare Reliquienschreine und tragbare Ikonen.

Zum Kloster gehören 7 Zellen.

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